Master Wirtschaftspsychologie & Decision Making (M.Sc.) studieren

Einen Mastergrad im Bereich  Wirtschaftspsychologie & Decision Making (M.Sc.) in einem Fernstudium erwerben, heißt Entscheidungen gerade in komplexen und unsicheren Situationen der betrieblichen Praxis richtig treffen lernen. Damit können Sie die „entscheidende“ Person an zentralen Schaltstellen von Unternehmen im privaten, sozialen oder staatlichen Sektor werden!

Die für den Erfolg wohl besonders bedeutsame Aufgabe in allen Organisationen besteht darin, „richtige“ Entscheidungen zu treffen, diese zu kommunizieren und ggf. auch durchzusetzen. Zu entscheiden bedeutet, eine Auswahl zwischen möglichen Handlungsalternativen zu treffen, was bei hohen zeitlichen, kognitiven und emotionalen Belastungen in den meisten Organisationen heute leider sehr oft vernachlässigt wird.

Offensichtlich sind unternehmerische Entscheidungen ziemlich schwierig und auch „gefährlich“, was regelmäßig durch Insolvenzstatistiken, aber auch durch spektakuläre Fälle von Missmanagement durch falsch getroffene Entscheidungen unterstrichen wird. Empirische Untersuchungen zeigen, dass den meisten Personen beim Handeln in komplexen Si­tuationen – unabhängig von der fachlichen Kompetenz und der Intelligenz – viele schwerwiegende systematische Fehler unterlaufen. Besondere Probleme haben sie bei der korrekten Berücksichti­gung von bestehenden Risiken in ihren Entscheidungen.

Was erreichen Sie also mit dem Studium?

Eine Erhöhung der (unternehmerischen und privaten) Entscheidungsqualität durch:

  • Vermeidung/Verminderung von Urteilsfehlern (Biases) und Korrektur von Urteilsverzerrungen (Debiasing)
  • Verringerung unbewusster emotionaler Einflüsse (wie Halo-Effekte, Sympathie, Selbstüberschätzung etc.).
  • eine bessere Klarheit über menschliche Denk- und Entscheidungsprozesse, um das eigene Denken, aber auch die Handlungen anderer Menschen besser nachvollziehen zu können.
  • Annäherung der eigenen Wahrnehmung an die „tatsächliche Realität“.
  • Verbesserung der Handlungsfähigkeit und Effektivität in der VUCA-Welt

Das Studium im Überblick

Beim Fernstudienprogramm Wirtschaftspsychologie & Decision Making (M.Sc.) werden Ihnen Grundlagen und individuelle Entscheidungskonzepte vermittelt, außerdem erwerben Sie Kompetenzen zur Verbesserung des individuellen Entscheidungsverhaltens sowie zur ausgewogenen Entscheidungsfindung in Teams und Organisationen.

Pro Woche sollten Fernstudierende bei uns wirklich mindestens 15 - 20 Stunden Zeit investieren. Im ersten Semester gibt es zum Studienauftakt ein Kick-off in Frankfurt/Main zum vertieften Kennenlernen der Menschen und Strukturen sowie zwei Präsenzwochenenden im modernen Studienzentrum in Nürtingen (Freitagnachmittag/-abend, Samstag ganztägig). Die anderen etwa 10 Lehrveranstaltungen werden während der Woche abends online durchgeführt. Im zweiten und dritten Semester ist es dann noch ein Präsenzwochenende in Nürtingen. Die Studierenden erhalten verständliche modulbegleitende Skripte und hochwertige Lehrbücher, können barrierefrei leistungsfähige Onlinebibliotheken nutzen, erhalten eine Lizenz für die moderne Datenanalyse und können im Online-Campus auf Office 365 - Basis intensiv zusammenarbeiten - auch mit ihren Dozenten.

Die Prüfungsleistungen werden durch schriftliche, per PDF-Datei übersandte Studienarbeiten bzw. Onlineprüfungen abgelegt, weitere Anreisen ins Studienzentrum sind daher nicht erforderlich.

Das Fernstudium kostet 10.800,00 €, plus einmalig 200 € Prüfungsgebühr. Studierende werden auf Wunsch zudem in der eigenen Karriereplanung unterstützt. 

Weitere Informationen finden Sie auf den Unterseiten!

Decision Making studieren heißt den Hebel an der entscheidenden Stelle anzusetzen

Decision Making, also Entscheidungsfindung, ist heute kein Thema mehr nur für Spezialisten in Hochrisikoorganisationen, sondern durchzieht als zentrales Thema nahezu alle Organisationsbereiche.

In einem professionellen Umfeld können Entscheidungskompetenzen den entscheidenden Unterschied ausmachen, da sie persönliches Wachstum und die zukünftige Karriereentwicklung bestimmen können. Abhängig von der Rolle in einem Unternehmen werden sich Entscheidungen auf andere Mitarbeiter und nicht selten auf das Gesamtbild des Unternehmens auswirken.

Wenn es um Herausforderungen und kritische Entscheidungen geht, scheuen viele Menschen, Verantwortung zu übernehmen. Menschen mit einem rationalen Vorgehen und einem „Händchen“ für rechtzeitige und wohldosierte Entscheidungen gelten in aller Regel als relevante Persönlichkeiten – oft mit Führungsqualitäten.

Indem Sie Ihre Entscheidungsfähigkeit wissenschaftlich fundiert verbessern, können Sie eine starke Bindung zu Ihren Vorgesetzten und Kollegen aufbauen und ein vertrauensvolles Umfeld um sich herum schaffen.

Puzzle als Symbol für Fortschritt

Die Bedeutung der Entscheidungsfindung im Unternehmenskontext

Der berühmte Management-Guru des 20. Jahrhunderts, Peter F. Drucker, sagte manch‘ Weises und auch etwas Entsprechendes zu Decision Making: „Was auch immer ein Manager tut, er macht es, indem er Entscheidungen trifft.“

Egal, ob Sie in einem kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern oder in einem Großunternehmen mit Tausenden von Mitarbeitern arbeiten, Dinge und Situationen ändern sich ständig. Alte Praktiken, Regeln und Personal machen im Laufe der Zeit gerade in unsicheren Situationen Platz für neue Prozesse. Diese veränderten Situationen brauchen jedoch Menschen, die „richtige“ Entscheidungen treffen.

Die Bedeutung der Entscheidungsfindung ist vor allem in agilen Organisationen stark mit „Führung“ im Sinne von „Richtung und Struktur geben“ verbunden. Ob Sie Pläne erstellen oder Gespräche organisieren, Aufträge erteilen oder beraten, Pläne genehmigen oder ablehnen, jede Handlung ist mit Entscheidungen verbunden. Entscheidungsfindung kann daher als eine wesentliche Funktion der Arbeitswelt 4.0, also von New Work, angesehen werden.

Wenn Sie in einem hochprofitablen Unternehmen arbeiten oder ein solches entwickeln wollen, müssen Sie viele kritische Entscheidungen treffen, z. B. welche Strategie verfolgt werden soll, wie die Preisgestaltung eines Produkts oder einer Dienstleistung aussehen soll oder Entscheidungen zur Kontrolle der Produktionskosten, Werbung, Kapitalinvestitionen treffen oder sich um die Mitarbeitenden sorgen usw.

Entscheidungsfindung als bewusster und reflektierter Prozess

Die Entscheidungsfindung darf kein zufälliger Prozess sein. Bevor weitgehende Entscheidungen getroffen werden, die sich langfristig auf individuelle sowie organisatorische Ziele und Leistungen auswirken können, gilt es, zahlreiche Herausforderungen zu bestehen.

Oft neigen wir dazu, uns von der Mehrheitsmeinung beeinflussen zu lassen. Auch wenn wir das Gefühl haben, dass sich die Gruppe nicht auf die richtige Entscheidung zubewegt, halten wir uns in aller Regel aus Angst vor Zurückweisung und Isolation zurück.

Ein systematischer Entscheidungsprozess sorgt jedoch dafür, dass solche Fehlentwicklungen vermieden werden.

Wie kann nun psychologisch begründete Entscheidungsfindung helfen, Probleme zu lösen?

Analyse: Durch die Verwendung der richtigen Ansätze und ethischer Kriterien können wir die Auswirkungen unterschiedlicher Entscheidungen bewerten. Es ist beispielsweise wichtig zu wissen, ob eine Entscheidung langfristig oder vorübergehend ist. Wir können beurteilen, welche Auswirkungen eine Entscheidung auf Menschen in der Organisation haben könnte und ob sie sich darüber freuen oder nicht.

Kreative Alternativen: Der strukturierte Entscheidungsprozess stellt spezielle Fähigkeiten wie Strukturieren und Kreativität in den Mittelpunkt. Durch den Einsatz von innovativen Techniken können Sie mehr Informationen über die verschiedenen Alternativen sammeln und Kreativität kann Ihnen helfen, Optionen zu finden, die zuvor nicht bekannt waren.

Bewertung, Risikoabschätzung und abgesicherte Prognose: Die Bedeutung der Entscheidungsfindung wird deutlich in der Fähigkeit gesehen, zukünftige Vorhersagen auf gesicherter Basis zu ermöglichen. Wenn wir eine Entscheidung durch einen systematischen Prozess treffen, können wir die wahrscheinlichen Auswirkungen der Entscheidung auf das zukünftige Wachstum einer Organisation transparent bewerten und nachvollziehbar darstellen.

Menschlicher Faktor: Eine gute Entscheidungsfindung kann der menschlichen Seite einer Organisation große Vorteile bringen. Sie kann dazu beitragen, ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu fördern und eine klare Kommunikation zwischen verschiedenen Interessengruppen zu schaffen. Durch die Übernahme von Gruppenentscheidungsprozessen ist es möglich, dass verschiedene Teammitglieder die Perspektiven, Stärken und Schwächen des anderen verstehen.

Geteilte Führung wird zum Schlüssel in der Agilität: Eine starke Entscheidungsfindung - nicht nur der Führung im engeren Sinne hilft -Probleme zu vermeiden oder zumindest zeitnah zu lösen und schafft eine Führungs-/Position für die Entscheidungsträger. Sichere Entscheidungsfindung auf mehreren Schultern verteilt reduziert Stress und Reibung und erhöht den Zusammenhalt sowie das gegenseitige Verständnis unter den Teammitgliedern.

Fazit

Unsere Entscheidungen im täglichen Arbeitsleben geben uns die Möglichkeit, in dem, was wir tun, immer besser zu werden. Die meisten unserer Entscheidungen werden aus Gewohnheit getroffen. Indem wir unsere Entscheidungen jedoch in den bewussten Bereich bringen, können wir sie bewerten, ihre Auswirkungen einschätzen und uns der Selbstreflexion hingeben. Solche Schritte führen schließlich zu besseren Entscheidungen und Ergebnissen.

In unserem Masterstudium der Fachrichtung Decision Making erwerben Sie das passende persönliche, fachliche und methodische Rüstzeug für eine Tätigkeit im entscheidenden Bereich von Organisationen in der VUCA-Welt!

Wirtschaftspsychologie

Studienprogramm Leadership

Studienprogramm Business Transformation

Studienprogramm Human Resource Management

Studienprogramm Digital Consumer Behavior

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